Nicht jeder steht auf die fertigen Adventskränze aus dem Supermarkt und findet auch die Selbstgemachten vom Weihnachtsmarkt nicht besonders prickelnd. Adventskranz geht auch anders – ohne Klassik und Lieblichkeit, mit einer Portion Schauer und Finsternis. Festlich wird es trotzdem.
Schwarz ist das neue Grün
Als Alternative zum gewohnten
grünen Adventskranz kommt auch ein schwarzer oder grauer in Frage. Dazu Zweige einfach mit gewünschter Farbe besprühen. Wer ganz auf das Grün verzichten will, kann auch ein Holzbrett als Basis benutzen und in der gewünschten Farbe lackieren oder besprühen.
Advent, Advent, ein ganz besonders ausgefallenes Lichtlein brennt
In Sachen Kerzenhalter sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, es eignen sich zum Beispiel schöne, dunkle Flaschen, Gläser und Schalen,
Totenköpfe (mit Loch für Kerze) oder verrostete Blechbüchsen (zum Beispiel gefüllt mir schwarzem Sand). Toll sehen dazu schwarze Kerzen aus oder weiße, die nachträglich mit fließendem, rotem Wachs zu einer
„blutenden“ Kerze gemacht werden. Die Kerzen müssen nicht alle dieselbe Größe und Beschaffenheit haben. Schließlich hat nicht jede gleich lang zu brennen.
Kreativität frei von Normen
Um den „Kranz“ zu dekorieren braucht es nicht unbedingt roten Schleifen, duftende Zimtstangen, getrocknete Orangen und goldenen Miniaturchristbaumkugeln. Es eignet sich alles, was gefällt. Ausgefallene Dekoelemente sind getrocknete, dunkle Rosenköpfe, schwarzer Tüll,
kleine Totenköpfe und
Fledermäuse aus Kunststoff oder künstliche Spinnenweben. Halbe Walnussschalen mit Kunstblut präpariert wirken kunstvoll auf den Kranz gebracht wie kleine Gehirne.
Tragisch: Diese Kunstwerke sind fast zu schade, um sie zu benutzen. Wir wünschen schaurig schöne Adventszeit